So bleibt Wien trotz Hitze kühl
Hohe Temperaturen und immer häufigere Tropennächte werden in großen Städten wie auch Wien zunehmend zur Herausforderung. Daher setzt Wien konsequent auf Maßnahmen gegen Hitze, um die Stadt auch im Sommer kühl und die Lebensqualität hochzuhalten.
Die Wiener Anti-Hitze-Formel für mehr Lebensqualität
Ein gutes Klima ist wesentlich für die hohe Lebensqualität in unserer Stadt. Schon vor über 20 Jahren haben wir in Wien begonnen, Klimaschutz voranzutreiben und unsere Stadt zur Vorreiterin in Sachen Naturschutz zu machen. Als erstes Bundesland haben wir im Frühjahr 2025 das Wiener Klimagesetz beschlossen, das verbindliche Klimaziele festlegt. Das konsequente Zusammenspiel aus Innovation, Klimaschutz und Ressourcenschonung unterstützt die klimafreundliche Entwicklung unserer Stadt.
Wie also kommen die Wiener:innen gut und vor allem kühl durch den Sommer? Die Antwort auf diese Frage findet sich in der Wiener Anti-Hitze-Formel. Sie basiert auf drei zentralen Elementen:
- mehr Wasser
- mehr Schatten durch Grünräume und
- mehr kühle Räume
Besonders wichtig: Hitzeschutz soll unabhängig vom Einkommen allen Menschen in Wien zugänglich sein.
1.800 Trinkbrunnen und Wasserspielplätze sorgen für Abkühlung
Jedes Jahr sorgen ab dem Frühjahr rund 1.800 Trinkbrunnen in der ganzen Stadt für Erfrischung. Das sind mehr Trinkbrunnen, als es in unserem Nachbarland Deutschland insgesamt gibt. Allein im vergangenen Jahr wurden in Wien 200 Trinkbrunnen errichtet. Darüber hinaus gibt es:
- 75 mobile Trinkbrunnen („Brunnhilden“),
- 12 Wasserspielplätze,
- 123 Nebelduschen,
- zahlreiche Sprühnebelanlagen („Sommerspritzer“).
Auch die Wiener Freibäder leisten einen wichtigen Beitrag zum sozialen Klimaschutz. Bereits am 2. Mai haben alle 38 Wiener Bäder ihre Pforten geöffnet. Sie ermöglichen Erholung und Lebensqualität im Bezirk und sind dadurch wichtige Hitzeschutz-Partner. Deswegen investieren wir konsequent in deren Ausbau und Erhalt, beispielsweise durch neue Rutschen, Schwimmhallen oder auch die neu eingeführte 1-Monats-Karte für leistbares Badevergnügen für alle.
Gratis-Aktivitäten im Sommer
Schattige Plätze in jedem Bezirk
Bäume gehören zu den wirksamsten natürlichen Kühlsystemen im urbanen Raum. Wien pflegt mehr als 500.000 Stadtbäume und pflanzt jährlich rund 4.500 neue Bäume.
Übrigens: Ein Baum entfaltet seine volle Klimawirksamkeit einem Alter von ca. 20 Jahren. Die Bäume, die wir heute setzen, sind also Investitionen in eine gute, klimafitte Zukunft.
Mit einem Grünraumanteil von mehr als 50 % im Stadtgebiet zählt Wien zu den grünsten Städten der Welt. Die über 1.000 Parks und Grünflächen im Stadtgebiet sind nicht nur Naherholungsraum für die Wiener:innen, sondern auch der Lebensraum für zahlreiche Tiere.
Cool, cooler, Coole Zonen
Vor allem ältere Menschen und andere vulnerable Gruppen leiden unter extremer Hitze. Deshalb hat Wien vor drei Jahren Coole Zonen eingerichtet. Bei angenehmen Temperaturen zwischen 20 und 24 Grad kann sich dort jede und jeder abkühlen – und das kostenlos. 2025 gab es in Wien 22 Coole Zonen, unter anderem in städtischen Büchereien, Amtshäusern oder auch Pensionist:innen-Klubs.
2026 öffnen von Juni bis August insgesamt sogar 34 Coole Zonen in 20 Bezirken. Neben der Abkühlung bieten viele Standorte auch soziale Angebote und Programme zum Mitmachen.
Cool im Gemeindebau
Auch um Gemeindebau setzt Wien verstärkt auf Maßnahmen gegen die Sommerhitze. Die Initiative „Cool im Gemeindebau“ zeigt, wie Klimaschutz und leistbares Wohnen in Wien gemeinsam gedacht werden, um Bewohner:innen auch an Hitzetagen ein angenehmes Wohnumfeld zu bieten. Thermische Sanierungen, Außenbeschattungen, Fassadenbegrünungen und entsiegelte Grünflächen sollen Wohnungen und Innenhöfe spürbar abkühlen. Gleichzeitig entstehen neue Schattenplätze und begrünte Aufenthaltsbereiche, die das Mikroklima verbessern und die Lebensqualität erhöhen. Auch Klimaanlagen sind künftig im Gemeindebau erlaubt, sofern Vorgaben wie Lärmschutz, Energieeffizienz und fachgerechte Montage eingehalten werden.
Wien bleibt auch im Sommer lebenswert
Mit Trinkbrunnen, Begrünung, Coolen Zonen und Investitionen in öffentliche Infrastruktur zeigt Wien, wie moderner Hitzeschutz in einer Großstadt funktionieren kann. Die Maßnahmen verbinden Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Lebensqualität – damit Wien auch in Zukunft eine lebenswerte Stadt für alle bleibt.
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Die Wiener Anti-Hitze-Formel beschreibt Wiens Strategie gegen Sommerhitze. Sie basiert auf drei zentralen Elementen: mehr Wasser, mehr Schatten durch Grünräume und mehr kühle Räume. Ziel ist es, die Lebensqualität in der Stadt auch an heißen Tagen hochzuhalten und Hitzeschutz für alle Menschen zugänglich zu machen.
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In Wien gibt es rund 1.800 Trinkbrunnen. Zusätzlich sorgen mobile Trinkbrunnen, Wasserspielplätze, Nebelduschen und Sprühnebelanlagen für Abkühlung im Sommer.
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Die Wiener Trinkbrunnen befinden sich in der ganzen Stadt – etwa in Parks, auf öffentlichen Plätzen und entlang viel genutzter Wege. So ist kostenlose Erfrischung in allen Bezirken leicht erreichbar.
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Abkühlung bieten in Wien Trinkbrunnen, Wasserspielplätze, Nebelduschen, Parks, Grünflächen, Freibäder und sogenannte Coole Zonen. Diese klimatisierten Aufenthaltsorte stehen kostenlos zur Verfügung und befinden sich unter anderem in Büchereien und Amtshäusern.
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Wien pflanzt jedes Jahr rund 4.500 neue Bäume. Insgesamt werden mehr als 500.000 Stadtbäume gepflegt.
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Coole Zonen sind kostenlos zugängliche, angenehm temperierte Räume in Wien. Sie bieten besonders an heißen Tagen Abkühlung bei Temperaturen zwischen 20 und 24 Grad. Viele Standorte bieten zusätzlich soziale Angebote und Aktivitäten an.
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Wien setzt auf zahlreiche Maßnahmen gegen Hitze: den Ausbau von Trinkbrunnen und Wasserspielplätzen, mehr Begrünung und Baumpflanzungen, Coole Zonen, klimafitte Parks und Maßnahmen im Gemeindebau wie Fassadenbegrünung, Entsiegelung und Beschattung.
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In Wien stehen 38 Wiener Bäder für Abkühlung und Erholung zur Verfügung. Dazu zählen Freibäder, Schwimmhallen und weitere öffentliche Badeanlagen in der ganzen Stadt. Auch die Donauinsel ist im Sommer ein beliebter Ort zum Baden, Schwimmen und Entspannen am Wasser.
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